Horsemanship in der Nordheide

... Aktuelles ...

 

Dezember 2021

 

in eigner Sache ...

 

Ab Januar 2022 erweitert sich mein zeitliches Trainingsangebot auf 7 Tage die Woche.

Ich komme damit dem Wunsch vieler Interessent*innen nach, auch Termine in der Woche außerhalb des Wochenendes anzubieten. Das betrifft alle Angebote wie Einzeltrainings, kleine Workshops, Hängertraining oder individuelle Themen.


November 2021

 

Frieren Pferde im Winter ...

Hier ein Auszug aus dem interessanten Artikel zum Thema Pferde und Winter.

Ein Artikel aus Pferde.de vom 14.November 2021

Autorin:  Anke Rottmann

https://www.pferde.de/magazin/frieren-pferde-im-winter-und-9-weitere-eiskalte-fragen/

 

Es liegt uns in den Genen: Schon unsere Vorfahren haben sich als Höhlenbewohner bei Kälte in die eigenen vier Steinwände zurückgezogen. Da ist es schließlich warm und gemütlich. Und unsere Pferde? Die stehen auch bei Schnee und Eis draußen. Da friert so manchem Pferdefreund das Herz – und schleppt gleich noch eine extra dicke Decke in den Stall.

Doch brauchen unsere Partner auf vier Hufen überhaupt so viel Wärme im Winter?

 

1. Frieren Pferde im Winter?

 

Ja, auch Pferde können frieren. Aber bevor Du jetzt „Ich hab’s doch schon immer gewusst!“ rufst und Deinem Liebling die nächste Winterdecke überwirfst – Stopp! Denn Pferde haben eine andere Bibber-Schwelle als wir Menschen. Das liegt an ihrer Vergangenheit: Als Steppentiere sind sie Temperaturschwankungen gewöhnt. Und haben eine andere Wohlfühltemperatur als wir Menschen. Bei Pferden liegt diese zwischen 5 und 15 Grad. Heißt: Wenn wir schon Menschen frieren, fühlen sich Pferde noch tierisch wohl.

 

Doch das heißt nicht, dass Du bei Kälte auch immer Dein normales Trainingsprogramm durchziehen kannst. Denn es kann Tage geben, an denen es für ein intensives Training zu kalt ist. In freier Wildbahn kommen Pferde zwar mit den Minus-Temperaturen gut klar. Aber dann verbringen sie den Großteil ihrer Zeit mit entspanntem Schritt laufen. Die Lungen werden deshalb nicht so sehr strapaziert wie bei einem Reitpferd, dass sehr viel trabt und galoppiert.

 

2. Können Offenstallpferde ohne Decke „überwintern“?

 

Die sogenannte thermoneutrale Zone liegt bei Offenstall-Pferden zwischen minus 15 und plus 25 Grad. Wenn sie es gewohnt sind und nicht geschoren sind, können sie den Winter gut ohne Decke überstehen. Denn die kann Probleme mit sich bringen.

 

Der Grund: Werden Pferde eingedeckt, kommt ihre Thermoregulierung aus dem Takt.  Und an richtig kalten Tagen schützt die Decke auch nur den Pferdekörper, nicht aber die Beine oder den Hals. Kommt es zu einer Unterkühlung am Hals oder an den Beinen, versucht das Pferd seine Körpertemperatur hochzufahren. Und das funktioniert nicht nur dort, wo es dem Pferd kalt ist – sondern am ganzen Körper. Die Folge: Unter der Decke kommt es zu einer Überhitzung.

 

Aber: Jede Regel hat ihre Ausnahmen. Und das gilt auch beim Thema Pferde im Winter und Decken. Heißt: Einige  Pferde können eine Decke gegen Kälte gut gebrauchen. Dazu gehören:

 

  • Pferde, die an leichten Erkrankungen leiden und keine Boxenruhe benötigen
  • Pferde-Senioren
  • Jungtiere, deren Fell noch nicht ausreichend Schutz bietet

 

3. Was machen Pferde, wenn es zu kalt wird?

 

Sinkt die Temperatur unter die Grenze von minus 15 Grad, schalten Pferde ihre „innere Heizung“ an. Das bedeutet: Ihr Stoffwechsel arbeitet stärker, damit sie ihre Körpertemperatur halten können. Damit das funktioniert, muss an so kalten Tagen zugefüttert werden. Fachtierärzte gehen davon aus, dass der Energiebedarf von Pferden bei Temperaturen unter null Grad Celsius schon deutlich ansteigt.

 

Schätzungen zufolge liegt der Energiebedarf von Pferden während der Wintermonate um bis zu 25 Prozent höher als in der übrigen Zeit des Jahres. Vor allem Raufasern sind dann wichtig. Die langen Fasern des Futters führen nämlich dazu, dass bei der Verdauung viel Wärme produziert wird. Wichtig dabei: Je nach Tagestemperatur sollte die Futtermenge variieren, damit durch die Verdauung die Körpertemperatur reguliert werden kann.

 

...


 

November 2021

... und wieder steigen die Corona-Zahlen ...

 

ob und wie sich die steigenden Inzidenzien auf Pferdetrainings auswirken, ist unklar. In manchen Ställen geht gar nichts, in anderen geht alles. Einzelunterricht geht aber überall und das die Hygienregeln eingehalten werden (müssen), ist inzwischen ja auch selbstverständlich.

 

Und so halte ich es mit Training zur Zeit auch: nur Einzelunterricht, möglichst draußen arbeiten, in Hallen nur zu zweit und immer Abstand, Abstand ... Abstand. Insofern gehts auch jetzt weiter.

 

Bleibt gesund,

Euer Frank

 

 


Oktober 2021

 

Sommer und Herbst 2021 waren schön. Der Hänger kam mal wieder häufig zum Einsatz, viele Ausritte und Touren in die Heide und sogar ein kleines Fotoshooting.

Sabre ist jetzt etwa 11,5 Jahre alt und erwachsen geworden. Ein ganzer Kerl, ein Kumpel, ein gesundes und starkes Pferd mit eigener sympatischer Persönlichkeit.

 

 

Der Mustang zeigt mal wieder sehr gut (wie schon Cheyenne vorher), wie weit man mit Geduld, Liebe und einem persönlichem Fokus bei einem Pferd kommt. Die Jahre verliefen ohne Stress, aber mit vielen schönen Erlebnissen, ohne Leistungsdruck, aber mit vielen Fortschritten.

 

Und das alles mit einem Wildpferd, welches auch in Gefangenschaft seinen eigenen Charakter und seine Prägung der Jugend in freier Wildbahn beibehalten hat.

 

Möge es ihm weiterhin gutgehen.


 

Schiedwetter, Pferd nass und dreckig und alles kalt - dann macht Freiarbeit warm und gute Laune :-)


 

 

Es ist erst Ende September und schon werden die ersten Pferde eingedeckt. Hier ein Artikel zu den Folgen unnötigen Eindeckens mit sogar schädlichen Folgen.

Ein Artikel aus ProPferd.at vom 21.09.2017

 

Experten warnen: Übermäßiges Eindecken gefährdet Pferde-Gesundheit.

 

Britische Tierärzte warnen vor dem sogenannten ,over-rugging' – also einem zu frühen bzw. zu häufigen Eindecken der Pferde: Dies könne vor allem in der Übergangszeit schwere gesundheitliche Schäden verursachen.

 

Es war ein kurzer Facebook-Beitrag des angesehenen Dick Vet Equine Hospitals der Universität Edinburgh, der den Finger in die Wunde legte – und damit genau ins Schwarze traf, wie die zahlreichen Reaktionen darauf bewiesen.

Lese den vollständigen Artikel


April 2018 - Sonntag Abend

 

... geschafft!

gar nicht so einfach mit Reiter ...

... nach der Arbeit muss man sich ausruhen!

 

Chips (li.) und Sabre (re.) sitzen bequem - typisch ...

... ein vornehmer Mustang - oder?

 

Er gibt sich immer viel Mühe und hat unendlich viel Vertauen ...


23.Oktober 2015

 

HERZLICH WILLKOMMEN!

Am 20. Oktober 2015 ist Shadybrooks Sabre bei uns in Asendorf eingetroffen. Gesund und fit aber doch müde von der langen Reise von weit weit her ... Wir freuen uns alle sehr !

 

Sabre ist ein American Mustang, 5 Jahre alt, frei geboren und aufgewachsen in Oregon. Er wurde im Rahmen des BLM-Programms gefangen und von Horse- man Tim Delsman auf der Shadybrook Farms am Boden ausgebildet. Ein sehr freundlicher Charakter, eine unendliche Leichtigkeit und die Mustang-typische wache Neugierde zeichnen dieses hübsches Pferdchen aus.

 

Zur Zeit wird er von meinem lieben Freund Cheyenne in seine neue Heimat eingeführt.

 

Möge Sabre das Glück dieser Erde immer hold sein !