Philosophie

"In our comfort, there is no room for growth" (Harry Whitney, USA)

 

   Wir halten uns Pferde und kommen im allgemeinen auch ganz gut klar mit Ihnen. Aber immer wieder begegnen uns kleine oder größere Probleme mit unserem großen Partner. Es lässt sich nicht einfangen oder nicht verladen; wir führen unser Pferd nicht, sondern es uns; es hört uns nicht zu und macht so das Reiten anstrengend; Vielleicht ist auch Stillstehen nicht seine Sache; oder schlimmer: kleinste Vorkommnisse lassen es seinem Fluchtinstinkt folgen und durchgehen. 

   Wenn wir nicht (nur) ein Sportgerät in unserem Pferd sehen, sondern

einen Partner, dann müssen wir uns entsprechend verhalten. Verständlich

machen ist wichtig! Fast noch wichtiger ist zuhören! Dann gewinnen wir das Vertrauen des Pferdes. Vertrauen, welches uns noch ganz unbe- kannte, unerwartete Möglichkeiten und Fähigkeiten eröffnet.

   Ziel meiner Arbeit ist die entspannte aber klare und die freund-schaftliche aber zielorientierte Führung des Pferdes durch den Menschen (Horsemanship). Ängste vor dem Pferd oder auf dem Pferd werden so im allgemeinen deutlich kleiner oder verschwinden ganz. Die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch steht hier im Vordergrund.

   Die Altmeister des Horsemanship wie die Dorrance-Brüder, Pat Parelli,

Ray Hunt, Alfonso Aguilar, Mark Rashid, und viele andere finden sich neben

den umfangreichen eigenen Erfahrungen in meinem Konzept wieder. Besonderer Dank gebührt Heinz Welz, von dem ich schon vor vielen Jahren in großartiger Weise dieses wunderbare Lebewesen Pferd kennen- und lieben gelernt habe.

 

 

Praxis

Pferde lernen schnell und nachhaltig durch mein konsequentes Verhalten beim Training. Das Prinzip Druck versus Nachgeben ist der Kern. Mein Ziel ist die Reaktion des Pferdes bei minimalstem Druck mit minimalster Energie.

 

Konsequent wird dem Pferd klar (gemacht), welches Verhalten erwünscht und welches unerwünscht ist. Dieses Prinzip gilt in jeder Situation - ob beim führen, reiten oder verladen. Der amerikanische Horseman Ray Hunt hat es so ausgedrückt:

   "You make the wrong thing difficult and the right Thing easy". Dazu lernt der Mensch u.a. Druck langsam auf und bei Erfolg schnell abzubauen.

 

Kommunikation beim Training erfolgt über Körpersprache. Verbale Sprache ist nicht notwendig. Im fortgeschrittenen Trainingsstadium kann Sprache ergänzend eingesetzt werden. Als technische Hilfsmittel setze ich lediglich Halfter, Seil und Stöckchen ein.

 

Die Klärung der Führerschaft bzw der Rangordnung steht an erster Stelle. Dazu trainiere ich die Menschen, Verständnis für das Fluchttier Pferd, für sein Verhalten, für seine Bedürfnisse zu entwickeln. Klarheit im Ausdruck und Bewusstsein über die geforderten Ziele und Wahrnehmung der Antworten des Pferdes gehören dazu, ebenso wie Kenntnisse über das Lernverhalten der Pferde.

 

Mit meinem Training erreicht der Reiter einen alltäglichen,  ganzheitlichen, feinen und sehr leichten Umgang mit seinem Pferd.

 

Und ... neben allem Anderen ist es wichtig Spass zu haben!

 

Details unter ...

                          - Trainings-Module

                          - Roundpen-Arbeit